Immobilienmarkt Dresden: Preise, Mieten und Regeln 2026
Angebotspreise, Mieten, Kauffälle und Regeln – mit Quelle und Datum.
Eigentumswohnungen in Dresden werden im 3. Quartal 2026 im Durchschnitt zu 3.177,9 €/m² angeboten (CASAFARI Area Insights, abgefragt am 23.10.2026; Angebotspreise aus indexierten Inseraten, keine Kaufpreise). Das sind 2,0 % mehr als vor einem Jahr und 7,2 % über dem Tief vom 2. Quartal 2024 (2.965,5 €/m²). Die Angebotsmiete liegt bei rund 11,7 €/m², die rechnerische Bruttorendite bei etwa 4,4 %. Der Gutachterausschuss zählte 2025 insgesamt 5.080 Kauffälle (+11 %), während die Mietpreisbremse den Markt bis zum 30.06.2027 reguliert.
Wer jahrelang in der Äußeren Neustadt zur Miete gewohnt hat und im Herbst 2026 eine eigene Wohnung für die Familie sucht, landet bei der Besichtigung oft in Striesen. Auf dem Tisch liegt dann das Exposé für eine 90 m² große Gründerzeitwohnung mit Balkon und Parkett – aufgerufen zu 3.200 €/m². Dieser Wert trifft fast auf den Euro genau den aktuellen Stadtdurchschnitt. Doch hinter diesem Mittelwert verbergen sich in Dresden drei völlig unterschiedliche Teilmärkte, die Käufer, Eigentümer und Makler sauber trennen müssen.
Was kostet der Quadratmeter in Dresden im Herbst 2026?
Im 3. Quartal 2026 liegt der durchschnittliche Angebotspreis für Eigentumswohnungen in Dresden bei 3.177,9 €/m², erhoben über Area Insights, die Gebietsübersicht von CASAFARI (Stand: 23.10.2026, Location ID 538093). Wichtig für jede Kalkulation: Die in diesem Leitfaden verwendeten CASAFARI Area-Insights-Reihen zeigen Angebotspreise aus bereinigten und deduplizierten Immobilieninseraten, keine beurkundeten Kaufpreise aus der amtlichen Kaufpreissammlung.
Dieser Durchschnitt von 3.177,9 €/m² entsteht, weil der Dresdner Markt einen großen Bestand älterer Wohnungen aus der Gründerzeit sowie aus dem industriellen Wohnungsbau der DDR (Plattenbau) mit einem schmalen, aber hochpreisigen Neubausegment mischt. Mit einem Budget von 300.000 € erhalten Käufer zum städtischen Durchschnittsangebotspreis rechnerisch rund 94 m² Wohnfläche; wer hingegen einen Erstbezug im Neubau sucht, bekommt für dieselbe Summe deutlich weniger Fläche, während in den Großwohnsiedlungen am Stadtrand spürbar größere Grundrisse möglich sind.
Wo liegt Dresden, und welche Viertel meinen Käufer, wenn sie von Lagen sprechen?
Dresden gliedert sich entlang der Elbe, die das Stadtgebiet von Südosten nach Nordwesten durchfließt. Am linken Ufer liegen die historische Altstadt, der Hauptbahnhof sowie die südlichen und östlichen Wohnviertel; am rechten Ufer schließen sich die Innere und Äußere Neustadt mit dem Bahnhof Dresden-Neustadt sowie die nördlichen Stadtteile um den Flughafen in Klotzsche an. Über die Autobahnen A4 und A17 ist die Landeshauptstadt nach Westen Richtung Chemnitz und Frankfurt am Main, nach Osten Richtung Görlitz und Breslau sowie nach Süden Richtung Prag angebunden.
Statt auf starre Stadtteil-Tabellen blicken erfahrene Marktteilnehmer in Dresden auf drei klar abgegrenzte Gebäudetypen, die das Preisgefüge bestimmen:
- Gründerzeit und klassischer Altbau (z. B. Striesen, Blasewitz, Löbtau): Sanierte Mehrfamilienhäuser und Würfelhäuser mit hohen Decken und begrünten Innenhöfen. Hier suchen vor allem Familien aus der Stadt sowie klassische Bestandsanleger.
- Plattenbau und Großwohnsiedlungen (z. B. Gorbitz, Prohlis, Johannstadt): Serieller Geschosswohnungsbau der 1970er- und 1980er-Jahre. Diese Bestände bieten den günstigsten Einstieg je Quadratmeter und werden wegen der überschaubaren Kaufpreise häufig von renditeorientierten privaten Kapitalanlegern geprüft.
- Neubau in Zentrumsnähe und an der Elbe (z. B. Altstadt, Friedrichstadt, Hafen City): Moderne Wohnanlagen mit Aufzug, Tiefgarage und aktueller energetischer Ausstattung. Hier liegen die Quadratmeterpreise weit über dem städtischen Durchschnitt.
Kurzzeitvermietungen an Touristen oder Projektkräfte spielen im Gesamtmarkt nur eine untergeordnete Rolle und konzentrieren sich auf die Innere Altstadt und die Äußere Neustadt. Im Norden der Stadt – rund um Klotzsche und Hellerau – prägt das wachsende Halbleitercluster („Silicon Saxony“) die Nachfrage von Ingenieuren und Fachkräften, die kurze Wege zu den Werken suchen.
Steigen die Preise in Dresden wieder?
Ja, die Angebotspreise in Dresden haben sich von der Korrektur der Jahre 2023 und 2024 erholt und bewegen sich seit Anfang 2026 auf einem stabilen Plateau. Nach den Daten von CASAFARI Area Insights (Stand: 23.10.2026) fiel der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen von 3.105,1 €/m² im 1. Quartal 2023 um 4,5 % auf seinen Tiefpunkt von 2.965,5 €/m² im 2. Quartal 2024. Danach stiegen die Angebotspreise sieben Quartale in Folge bis auf 3.194,3 €/m² im 1. Quartal 2026, bevor sie sich im 2. Quartal (3.160,7 €/m²) und 3. Quartal 2026 (3.177,9 €/m²) knapp unter diesem Höchststand einpendelten.
Im Jahresvergleich (Q3 2026 gegenüber Q3 2025 mit 3.114,6 €/m²) bedeutet das ein Plus von 2,0 % oder 63,3 €/m². Gegenüber dem Tiefstand vom Frühjahr 2024 sind die Angebotspreise um 7,2 % gestiegen; seit Beginn der Zeitreihe im 1. Quartal 2023 beträgt der Zuwachs 2,3 %.
Im bundesweiten Vergleich entwickelt sich Dresden damit etwas dynamischer als der Durchschnitt. Laut dem Häuserpreisindex für das 2. Quartal 2026 von Destatis (veröffentlicht am 24.09.2026) stiegen die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland im 2. Quartal 2026 um 0,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal (Indexstand 100,6 bei Basis 2025 = 100). In Dresden lagen die Angebotspreise im selben Zeitraum (Q2 2026 mit 3.160,7 €/m² gegenüber Q2 2025 mit 3.064,2 €/m²) um 3,1 % über dem Vorjahr – wobei hier inserierte Angebotspreise mit amtlichen Kaufpreisindizes verglichen werden.
Gestützt werden die Preise für Bestandswohnungen durch die weiterhin steigenden Baukosten: Nach dem Baupreisindex für Wohngebäude von Destatis lagen die Bauleistungen im Mai 2026 um 5,0 % höher als im Mai 2025 (+2,4 % gegenüber Februar 2026). Wer den Dresdner Verlauf in das große Bild einordnen möchte, findet vertiefende Vergleiche im Leitfaden zum deutschen Immobilienmarkt, im Überblick zum Immobilienmarkt Berlin sowie in unserer Analyse zu den aktuellen Trends auf dem Wohnungsmarkt.
Wie viele Wohnungen werden in Dresden tatsächlich verkauft?
Nicht nur die Angebotspreise, auch die tatsächlich beurkundeten Verkäufe haben nach der Zurückhaltung der Vorjahre wieder deutlich angezogen. Wie aus der Jahresbilanz 2025 des Gutachterausschusses Dresden (veröffentlicht im Februar 2026) hervorgeht, wurden im Jahr 2025 insgesamt 5.080 Erwerbsvorgänge registriert – ein Zuwachs von 11 % gegenüber den 4.563 Kauffällen des Jahres 2024. Der Geldumsatz lag 2025 bei rund 1,9 Mrd. € und damit etwa 100 Mio. € unter dem Vorjahreswert, in dem einzelne Großtransaktionen das Volumen gehoben hatten.
Getragen wird der Dresdner Markt vom Wohnungs- und Teileigentum: Mit 3.910 Kauffällen im Jahr 2025 (+18 % gegenüber 2024) entfielen 77 % aller Transaktionen auf dieses Segment. Besonders deutlich erholten sich die Erstverkäufe von Neubauwohnungen, die 2025 um 75 % zulegten. Zum Vergleich: Im gesamten Freistaat Sachsen wurden laut Grundstücksmarktbericht des Oberen Gutachterausschusses (veröffentlicht im August 2026) bereits im Jahr 2024 rund 38.000 Kaufverträge mit über 8,1 Mrd. € Umsatz gezählt.
| Zeitraum | Kauffälle gesamt (Dresden) | Geldumsatz | Quelle und Stand |
|---|---|---|---|
| Gesamtjahr 2024 | 4.563 | rund 2,0 Mrd. € | Gutachterausschuss Dresden (Februar 2026) |
| Gesamtjahr 2025 | 5.080 (+11 %) | rund 1,9 Mrd. € | Gutachterausschuss Dresden (Februar 2026) |
| 1. Halbjahr 2025 | 2.482 | rund 911 Mio. € | Gutachterausschuss Dresden (September 2026) |
| 1. Halbjahr 2026 | 2.472 | rund 844 Mio. € | Gutachterausschuss Dresden (September 2026) |
Im Jahr 2026 hält der Markt dieses höhere Transaktionsniveau, ohne weiter zu beschleunigen. Laut den Halbjahreszahlen 2026 des Gutachterausschusses Dresden (veröffentlicht im September 2026) wurden im 1. Halbjahr 2026 genau 2.472 Erwerbsvorgänge mit einem Geldumsatz von rund 844 Mio. € gezählt, nachdem es im 1. Halbjahr 2025 noch 2.482 Kauffälle und 911 Mio. € gewesen waren (ein Plus von 17 % gegenüber den 2.113 Verkäufen und 684 Mio. € im 1. Halbjahr 2024).
Für die tägliche Einwertung von Einzelobjekten kombinieren Makler und Sachverständige in Dresden beide Perspektiven: Die amtlichen Auswertungen des Gutachterausschusses zeigen die historischen Abschlüsse, während die Bewertungen, Comparables und Marktstudie von CASAFARI abbilden, zu welchen Quadratmeterpreisen vergleichbare Wohnungen in derselben Nachbarschaft heute im Wettbewerb stehen.
Was bringt eine Eigentumswohnung in Dresden an Miete und Rendite?
Die durchschnittliche Angebotsmiete für Wohnungen in Dresden liegt im 3. Quartal 2026 bei 11,7 €/m² monatlich (CASAFARI Area Insights, abgefragt am 23.10.2026). Seit dem 1. Quartal 2024 (10,6 €/m²) entspricht das einem Anstieg von 10,4 %, wobei der größte Sprung im 1. Quartal 2025 von 10,9 €/m² auf 11,5 €/m² stattfand. Ein wichtiger Hinweis zur Datenqualität: Seit dem 3. Quartal 2025 steht der ausgewiesene Wert fünf Quartale in Folge unverändert bei 11,7 €/m². Das ist kein Zeichen für einen eingefrorenen Mietmarkt, sondern spiegelt eine dünnere Datenbasis bei neu indexierten Mietinseraten wider; ein unterjähriger Mietentrend für 2026 lässt sich daraus nicht ableiten.
Wer in Dresden vermietet oder kauft, muss zwingend zwischen zwei Mietbegriffen unterscheiden:
- Angebotsmiete (rund 11,7 €/m² laut CASAFARI, Q3 2026): Was Vermieter in aktuellen Inseraten bei Neuvermietung verlangen – häufig beeinflusst durch Neubau-Erstbezüge oder frisch modernisierte Wohnungen.
- Bestands- und Vergleichsmiete (7,33 €/m² im Schnitt laut Mietspiegel 2025): Nach der Pressemitteilung zum Dresdner Mietspiegel 2025 der Landeshauptstadt Dresden (veröffentlicht im November 2024) beträgt die durchschnittliche Nettokaltmiete der erhobenen Wohnungen 7,33 €/m² (+3,8 % gegenüber dem Mietspiegel 2023). Genau diese Spanne zwischen 7,33 €/m² im Bestand und 11,7 €/m² im Inserat erklärt, warum die Mietpreisbremse in Dresden bei regulären Wiedervermietungen spürbar eingreift.
Setzt man die durchschnittliche Angebotsmiete ins Verhältnis zum durchschnittlichen Angebotspreis (12 × 11,7 €/m² ÷ 3.177,9 €/m²), ergibt sich im 3. Quartal 2026 eine indikative Bruttomietrendite von 4,4 %. Die tatsächliche Nettorendite fällt nach Abzug von nicht umlagefähigem Hausgeld, Instandhaltungsrücklage, Mietausfallwagnis und Kaufnebenkosten deutlich niedriger aus. Eigentümer, die vor einem Verkauf oder einer Neuvermietung prüfen möchten, wo ihre Wohnung im aktuellen Umfeld liegt, können dafür die Online-Immobilienbewertung für die eigene Wohnung heranziehen.
Welche Regeln gelten für Vermieter in Dresden: Mietpreisbremse, Kappungsgrenze, Mietspiegel?
Dresden gehört gemeinsam mit Leipzig zu den einzigen beiden Städten in Sachsen, die per Landesverordnung als Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt eingestuft sind. Für Vermieter und Kapitalanleger gelten im Jahr 2026 drei verbindliche Leitplanken:
- Mietpreisbremse bis 30.06.2027: Nach der Sächsischen Mietpreisbegrenzungsverordnung vom 02.12.2025 (in Kraft seit dem 01.01.2026, gültig bis zum 30.06.2027) darf die Miete bei der Wiedervermietung von Bestandswohnungen höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, wie die Pressemitteilung der Stadt zur Mietpreisbremse in Dresden ab 2026 erläutert. Ausgenommen sind Neubauten, die nach dem 01.10.2014 erstmals genutzt und vermietet wurden, sowie die erste Vermietung nach einer umfassenden Modernisierung.
- Abgesenkte Kappungsgrenze von 15 %: In bestehenden Mietverhältnissen dürfen Mieten innerhalb von drei Jahren um höchstens 15 % (statt der bundesweit üblichen 20 %) bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete steigen. Rechtsgrundlage ist die Sächsische Kappungsgrenzen-Verordnung vom 10.06.2025, die vom 01.07.2025 bis zum 30.06.2027 gilt; eine juristische Einordnung bietet die Übersicht von Haufe zur Mietpreisbremse und Kappungsgrenze in Sachsen.
- Qualifizierter Mietspiegel 2025 und Bundesrahmen: Maßstab für die ortsübliche Vergleichsmiete ist der qualifizierte Dresdner Mietspiegel 2025 (§ 558d BGB), der bis zum 31.12.2026 gilt; für Anfang 2027 ist turnusgemäß eine Fortschreibung zu erwarten. Da Bundestag und Bundesrat im Juli 2025 die bundesrechtliche Ermächtigungsgrundlage (§ 556d BGB) um vier Jahre bis zum 31.12.2029 verlängert haben, ist auch eine Verlängerung der sächsischen Landesverordnung über den Juni 2027 hinaus rechtlich möglich.
Welche Nebenkosten fallen beim Kauf in Dresden an?
Wer eine Immobilie in Dresden erwirbt, muss neben dem Kaufpreis vor allem die Grunderwerbsteuer des Freistaates Sachsen einkalkulieren. Seit dem 01.01.2023 beträgt die Grunderwerbsteuer in Sachsen 5,5 % des beurkundeten Kaufpreises (zuvor 3,5 %), festgelegt in § 1 des Sächsischen Grunderwerbsteuersatzgesetzes (REVOSax) (geprüft im Oktober 2026). Bei einer Eigentumswohnung für 300.000 € werden somit 16.500 € Grunderwerbsteuer fällig.
Hinzu kommen die Kosten für Notar und Grundbucheintragung, die als Richtwert mit einer Größenordnung von etwa 1,5 % bis 2,0 % des Kaufpreises angesetzt werden. Wird die Wohnung oder das Einfamilienhaus über einen Immobilienmakler an Verbraucher vermittelt, greift das seit Dezember 2020 geltende Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten (§§ 656c, 656d BGB): Käufer und Verkäufer tragen die Provision in der Regel je zur Hälfte. Ausländische Käufer aus der EU sowie aus Drittstaaten unterliegen in Deutschland keinen Erwerbsbeschränkungen; ein Aufenthaltsrecht durch Immobilienkauf („Golden Visa“) gibt es nicht. Banken verlangen bei der Finanzierung üblicherweise, dass zumindest diese Kaufnebenkosten vollständig aus dem Eigenkapital gedeckt werden.
Wer kauft in Dresden – und wer zieht hin?
Der Dresdner Wohnungsmarkt wird von inländischen Käufern getragen: Familien und Paare aus Dresden und dem sächsischen Umland, die aus der Miete in das Eigentum wechseln, treffen auf private Kapitalanleger aus ganz Deutschland, die eine solide Bruttorendite jenseits der teuersten deutschen Metropolen suchen. Internationale Erwerber machen nur einen kleinen Teil aus und sind meist Fachkräfte, die vor Ort in Forschung und Industrie arbeiten.
Die demografische Entwicklung stützt die Wohnungsnachfrage langfristig, zeigt kurzfristig aber ein gemischtes Bild. Laut der Melderegisterauswertung zur Einwohnerzahl Dresden 2025 der Kommunalen Statistikstelle (veröffentlicht im Januar 2026) lebten am 31.12.2025 genau 571.510 Einwohner mit Hauptwohnsitz in der Stadt (1.741 Einwohner je km²; Ausländeranteil 12,8 % bzw. 73.199 Personen). Das waren 2.138 Personen oder 0,4 % weniger als Ende 2024 (573.648), bedingt durch das anhaltende Geburtendefizit. Dennoch rechnet die Stadt in ihrer Bevölkerungsprognose Dresden 2040 (veröffentlicht im Januar 2026 auf Basis des 30.06.2025) bis Mitte 2040 mit einem Anstieg um 2,9 % (+16.400 Personen) auf rund 587.900 Einwohner, getragen von der Zuwanderung Erwerbstätiger zur TU Dresden, zu den Forschungsinstituten und zu den Halbleiterwerken von Infineon, GlobalFoundries, Bosch und ESMC im Dresdner Norden.
Den Chancen stehen klare Risiken gegenüber, die Anleger abwägen sollten: Das Bevölkerungswachstum hängt vollständig am Zuzug von Arbeitskräften, der Geldumsatz am Immobilienmarkt gab im 1. Halbjahr 2026 leicht nach, und im Bestand begrenzen Mietpreisbremse sowie Kappungsgrenze das Mietsteigerungspotenzial bis mindestens Mitte 2027. Gleichzeitig halten die um 5,0 % gestiegenen Baukosten die Neubau-Angebotspreise auf einem Niveau, das für viele lokale Haushalte nur schwer finanzierbar ist.
Wie prüft man eine Wohnung in Dresden mit CASAFARI-Daten?
Ob Sie als Selbstnutzer prüfen, ob eine Altbauwohnung in Striesen marktgerecht eingepreist ist, oder als Makler ein Eigentümergespräch in Blasewitz vorbereiten: Mit der Immobiliensuche über alle Angebote hinweg (Property Sourcing) durchsuchen Sie den gesamten Dresdner Bestand ohne Portal-Duplikate, während Area Insights die Quartalsreihen für Kauf und Miete liefert.
Entwickler, Analysten und PropTech-Teams können dieselben Zeitreihen für Dresden (Location ID 538093) direkt über unsere Schnittstellen abrufen. Die technischen Spezifikationen finden Sie unter Area Insights in der API-Dokumentation (englisch) sowie für Einzelobjekte unter Comparables und Bewertung in der API-Dokumentation (englisch). Wer die Dresdner Marktdaten direkt in eigene Sprachmodelle und Arbeitsabläufe einbinden möchte, nutzt dafür Casafari MCP für KI-Agenten. Die Abrechnung sämtlicher API- und MCP-Abfragen erfolgt transparent über Tokens; für die Authentifizierung werden OAuth-Access-Tokens verwendet.
Wenn Sie die Preisentwicklung in Dresden für Ihre nächste Kauf-, Verkaufs- oder Investitionsentscheidung selbst auswerten möchten, können Sie jederzeit ein Konto auf platform.casafari.com anlegen oder einen Blick in Area Insights, die Gebietsübersicht von CASAFARI werfen.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet eine Eigentumswohnung in Dresden pro Quadratmeter?
Im 3. Quartal 2026 liegt der durchschnittliche Angebotspreis für Eigentumswohnungen in Dresden bei 3.177,9 €/m² (CASAFARI Area Insights, abgefragt am 23.10.2026; Angebotspreise aus Inseraten, keine Kaufpreise). Dieser Mittelwert fasst günstigere Bestandswohnungen im Plattenbau, sanierte Gründerzeitwohnungen und deutlich teurere Neubauten zusammen. Mit einem Kaufbudget von 300.000 € erhalten Käufer zum städtischen Durchschnittspreis rechnerisch rund 94 m² Wohnfläche.
Steigen die Immobilienpreise in Dresden 2026 wieder?
Ja, die Angebotspreise für Eigentumswohnungen liegen im 3. Quartal 2026 um 2,0 % über dem Vorjahresquartal (3.114,6 €/m²) und um 7,2 % über dem Tiefpunkt vom 2. Quartal 2024 (2.965,5 €/m²). Seit dem Zwischenhoch im 1. Quartal 2026 (3.194,3 €/m²) bewegen sich die Preise auf einem stabilen Plateau. Im bundesweiten Vergleich stieg der Häuserpreisindex von Destatis im 2. Quartal 2026 um 0,6 % zum Vorjahr, wobei dort beurkundete Kaufpreise statt Angebotspreisen gemessen werden.
Lohnt sich eine Wohnung in Dresden als Kapitalanlage?
Auf Basis der durchschnittlichen Angebotsmiete von 11,7 €/m² und des Angebotspreises von 3.177,9 €/m² errechnet sich im 3. Quartal 2026 eine indikative Bruttomietrendite von rund 4,4 % (CASAFARI Area Insights). Dem stehen in Dresden jedoch eine Grunderwerbsteuer von 5,5 %, nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten sowie die bis zum 30.06.2027 geltende Mietpreisbremse und die 15-%-Kappungsgrenze gegenüber. Eine Anlage rechnet sich daher vor allem bei Bestandswohnungen mit klarem Aufwertungspotenzial oder bei Neubauten, die nicht unter die Mietpreisbremse fallen.
Gilt in Dresden die Mietpreisbremse?
Ja, nach der Sächsischen Mietpreisbegrenzungsverordnung vom 02.12.2025 gilt die Mietpreisbremse in Dresden und Leipzig vom 01.01.2026 bis zum 30.06.2027. Bei einer Neuvermietung darf die Miete höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen, die über den qualifizierten Dresdner Mietspiegel 2025 (Durchschnitt 7,33 €/m² netto kalt, gültig bis 31.12.2026) bestimmt wird. Ausgenommen sind Neubauten mit Erstnutzung nach dem 01.10.2014 sowie umfassend modernisierte Wohnungen.
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer beim Kauf in Dresden?
Im Freistaat Sachsen beträgt die Grunderwerbsteuer seit dem 01.01.2023 genau 5,5 % des Kaufpreises (§ 1 Sächsisches Grunderwerbsteuersatzgesetz; zuvor 3,5 %). Bei einem Kaufpreis von 300.000 € fallen damit 16.500 € Grunderwerbsteuer an. Zusätzlich sollten Käufer etwa 1,5 % bis 2,0 % als Richtwert für Notar- und Grundbuchkosten sowie bei Maklerbeteiligung die hälftig geteilte Provision einplanen.
Wie viele Immobilien werden in Dresden pro Jahr verkauft?
Laut dem Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Dresden wurden im Jahr 2025 vorläufig 5.080 Kauffälle mit einem Geldumsatz von rund 1,9 Mrd. € registriert, was einem Anstieg der Verkaufszahlen um 11 % gegenüber 2024 (4.563 Kauffälle) entspricht. Auf Eigentumswohnungen und Teileigentum entfielen dabei 3.910 Verkäufe oder 77 % aller Transaktionen. Im 1. Halbjahr 2026 blieb die Zahl der Verkäufe mit 2.472 Erwerbsvorgängen (844 Mio. € Umsatz) nahezu auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (2.482 Kauffälle).