Immobilienpreise Klagenfurt 2026: Wohnungen, Mieten und Markttrend

Angebotspreise, Mieten, Rendite und Kaufnebenkosten für die Kärntner Landeshauptstadt, mit Daten von CASAFARI Area Insights.

Im 3. Quartal 2026 lag der durchschnittliche Angebotspreis für Eigentumswohnungen in der Stadt Klagenfurt laut CASAFARI Area Insights bei 3.851,7 €/m², was einem Anstieg von 3,1 % gegenüber dem Vorjahresquartal und 10,3 % seit dem 4. Quartal 2023 entspricht. Gegenüber dem bisherigen Höchststand im 2. Quartal 2026 (3.891,6 €/m²) gab der Markt leicht um 1,0 % nach, während die Angebotsmieten bei 15,9 €/m² monatlich lagen. Damit bleibt die Landeshauptstadt deutlich günstiger als die benachbarten Seegemeinden im Bezirk Klagenfurt-Land. Die in diesem Leitfaden genannten CASAFARI Area-Insights-Werte sind Angebotspreise aus indexierten Inseraten ohne Ausreißer, keine verbücherten Kaufpreise.

Wer im Frühjahr 2024 als Familie aus einem der umliegenden Kärntner Bezirke nach einer Eigentumswohnung in Klagenfurt suchte, traf auf einen abwartenden Markt. Die Zinsen waren hoch, die Kreditvergaberichtlinien streng, und der durchschnittliche Angebotspreis markierte im 1. Quartal 2024 mit 3.350,7 €/m² seinen Tiefpunkt. Viele zögerten damals. Wer den Kauf ins Jahr 2026 verschoben hat, finanziert heute zwar leichter, nachdem die KIM-Verordnung Ende Juni 2025 ausgelaufen ist, zahlt für den Quadratmeter in den Inseraten aber rund 500 € mehr.

Wie viel kostet der Quadratmeter in Klagenfurt und wie hat er sich entwickelt?

Für Eigentumswohnungen in der Stadt Klagenfurt weist CASAFARI Area Insights (Location-ID 1307) im 3. Quartal 2026 einen durchschnittlichen Angebotspreis von 3.851,7 €/m² aus. Gegenüber dem 3. Quartal 2025 (3.736,2 €/m²) bedeutet das ein Plus von 115,5 € oder 3,1 %. Seit dem 4. Quartal 2023, dem ersten Quartal mit voll belastbarer Datenabdeckung (3.492,4 €/m²), sind die inserierten Quadratmeterpreise um 359,3 € beziehungsweise 10,3 % gestiegen.

Der Verlauf über die letzten drei Jahre spiegelt die Zins- und Kreditwende in Österreich wider. Nach der Delle zu Jahresbeginn 2024 mit 3.350,7 €/m² im 1. Quartal zogen die Angebotspreise über das gesamte Jahr 2025 stetig an – seit dem Tiefststand summiert sich der Zuwachs auf 15,0 %. Im 2. Quartal 2026 erreichte die Reihe mit 3.891,6 €/m² ihren vorläufigen Gipfel, bevor im 3. Quartal 2026 eine leichte Abkühlung um 1,0 % einsetzte.

Blickt man in das amtliche Grundbuch, zeigt sich eine ähnliche Erholung bei den tatsächlich gezahlten Summen. Laut dem RE/MAX ImmoSpiegel Eigentumswohnungsmarkt 2025, der auf Grundbuchauszügen von IMMOunited beruht, kostete eine Eigentumswohnung in der Stadt Klagenfurt im Gesamtjahr 2025 durchschnittlich 238.184 € – ein Zuwachs von 4,4 % gegenüber 2024 und ein neuer Höchstwert. Landesweit wurden in Kärnten 2025 insgesamt 2.244 Wohnungsverkäufe verbüchert, was einem Anstieg um 11,8 % nach dem Einbruch im Jahr 2024 (-17,6 %) entspricht.

Im österreichweiten Vergleich entwickelt sich die Kärntner Landeshauptstadt etwas ruhiger als der Bundesschnitt. Der transaktionsbasierte Häuserpreisindex der Statistik Austria legte im 2. Quartal 2026 im Jahresvergleich vorläufig um 5,1 % zu (bestehende Wohnungen und Häuser +4,0 %, Neubau +3,8 %). Wichtig für die Einordnung: Die Daten in Area Insights für Klagenfurt und jede andere Gemeinde Österreichs bilden Angebotspreise ab, aus denen statistische Ausreißer herausgerechnet wurden; die ersten drei Quartale 2023 enthielten keine neuen Datenpunkte, weshalb seriöse Trendaussagen im 4. Quartal 2023 beginnen.

Wo liegt Klagenfurt im Vergleich zu Kärnten und zum Wörthersee?

Geografisch nimmt Klagenfurt eine Sonderstellung ein: Als Landeshauptstadt im Klagenfurter Becken umfasst das Stadtgebiet mit dem Strandbad und dem Europapark zwar die gesamte Ostbucht des Wörthersees, wird am Immobilienmarkt aber als urbaner Wohn- und Arbeitsmarkt gehandelt. Die klassischen Seegemeinden Krumpendorf, Pörtschach und Maria Wörth liegen im angrenzenden Bezirk Klagenfurt-Land, während Velden am Westufer bereits zum Bezirk Villach-Land zählt.

Dieser Unterschied zwischen Stadt und Seeufer lässt sich in Euro beziffern. Zieht man den Bezirksvergleich der Wohnungspreise in Kärnten 2025 aus dem RE/MAX ImmoSpiegel heran, ergibt sich zwischen den Grundbuchdaten der Bezirke und den Angebotspreisen der Stadt folgendes Bild:

Region / Bezirk Preis je m² Veränderung zum Vorjahr Datenbasis und Zeitraum
Stadt Klagenfurt 3.851,7 €/m² +3,1 % CASAFARI Area Insights, Angebotspreise Q3 2026
Kärnten gesamt 3.784 €/m² -3,4 % RE/MAX ImmoSpiegel, Grundbuch 2025
Bezirk Klagenfurt-Land 5.484 €/m² +24,3 % RE/MAX ImmoSpiegel, Grundbuch 2025
Villach Stadt und Land 3.916 €/m² -7,4 % RE/MAX ImmoSpiegel, Grundbuch 2025
Bezirk Hermagor 2.489 €/m² k. A. RE/MAX ImmoSpiegel, Grundbuch 2025
Bezirk St. Veit an der Glan 1.909 €/m² k. A. RE/MAX ImmoSpiegel, Grundbuch 2025

Beim Lesen der Tabelle und der folgenden Grafik ist zu beachten, dass hier zwei unterschiedliche Datenbestände gegenübergestellt werden: für die Stadt Klagenfurt die aktuellen Angebotspreise aus dem 3. Quartal 2026, für das Bundesland und die Bezirke die verbücherten Transaktionspreise des Jahres 2025. Zudem resultiert das hohe Niveau im Bezirk Klagenfurt-Land (5.484 €/m²) aus relativ wenigen, hochpreisigen Abschlüssen in den Seegemeinden.

Die praktische Konsequenz für Käuferinnen und Käufer ist dennoch eindeutig: Wer am direkten Seeufer in Krumpendorf oder Pörtschach ausgepreist ist, weicht in das Stadtgebiet von Klagenfurt aus, zahlt rund 1.600 €/m² weniger und erreicht das Wasser mit dem Fahrrad oder dem Stadtbus in fünfzehn Minuten. Innerhalb der Stadtgrenzen unterscheiden sich Lagen wie die Innere Stadt, St. Martin, Viktring, Waidmannsdorf oder Welzenegg allerdings erheblich nach Mikrolage, Baujahr und energetischem Zustand. Da amtliche Teilmarktdaten auf Bezirksebene enden, empfiehlt es sich für Käufer und Makler, Comparables und Marktstudie für die einzelne Wohnung heranzuziehen, um reale Vergleichsobjekte in derselben Straße zu prüfen.

Was bringen Mieten in Klagenfurt und welche Rendite ist realistisch?

Für Eigentumswohnungen in Klagenfurt lag die durchschnittliche Angebotsmiete im 3. Quartal 2026 laut CASAFARI Area Insights bei 15,9 €/m² pro Monat. Gegenüber dem 3. Quartal 2025 (17,2 €/m²) ist das ein rechnerischer Rückgang um 7,6 %. Über den gesamten Beobachtungszeitraum vom 1. Quartal 2024 bis zum 3. Quartal 2026 bewegten sich die inserierten Mieten in einer relativ breiten Spanne zwischen 14,4 €/m² (1. Quartal 2024) und 19,5 €/m² (4. Quartal 2025). In einer mittelgroßen Stadt wie Klagenfurt reicht bereits eine Handvoll neu fertiggestellter Wohnanlagen mit gehobener Ausstattung aus, um den Quartalsdurchschnitt spürbar nach oben oder unten zu verschieben.

Setzt man die Jahresmiete aus den Inseraten ins Verhältnis zum Angebotspreis beim Kauf (12 × 15,9 € geteilt durch 3.851,7 €), ergibt sich für das 3. Quartal 2026 eine indikative Bruttorendite von 4,95 %, also rund 5,0 %. Über die Quartale seit Anfang 2024 pendelte dieser Wert zwischen 4,75 % im 2. Quartal 2026 und 6,22 % im 4. Quartal 2025.

Für die Kalkulation einer klassischen Anlegerwohnung zwischen 40 und 60 m² – etwa für die Mutter eines Studienanfängers, die nahe der Universität Klagenfurt oder im Stadtteil Waidmannsdorf eine 50-m²-Wohnung durchrechnet – ist diese Zahl als Obergrenze vor Kosten zu lesen. Bei 50 m² Wohnfläche bedeutet der aktuelle Schnitt einen inserierten Kaufpreis von rund 192.600 € und eine monatliche Nettomiete (vor Betriebskosten) von knapp 795 €. Von dieser Bruttorendite gehen nicht umlagefähige Bewirtschaftungskosten, die Rücklage nach Wohnungseigentumsgesetz, eventueller Leerstand zwischen zwei Semestern sowie die Einkommensteuer ab. Zudem entscheidet das Baujahr darüber, ob die Wohnung dem Voll- oder Teilanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes (MRG) unterliegt, und bei befristeten Mietverträgen ist der gesetzliche Befristungsabschlag zu berücksichtigen.

Die strukturelle Mieternachfrage in Klagenfurt ruht auf einem verlässlichen Fundament: Studierende der Alpen-Adria-Universität und der Fachhochschule Kärnten, Ärztinnen und Pflegepersonal am Klinikum Klagenfurt, Bedienstete der Landesverwaltung sowie Fachkräfte der Technologieunternehmen im Lakeside Science & Technology Park suchen ganzjährig nach kleineren bis mittleren Grundrissen. Vorsicht ist hingegen geboten, wenn Inserate mit dem Hinweis auf touristische Kurzzeitvermietung über Plattformen beworben werden. Auch wenn für Klagenfurt kein eigenes städtisches Lizenzsystem verifiziert ist, setzen die Widmung nach der Kärntner Bauordnung und die Beschlüsse der jeweiligen Eigentümergemeinschaft (WEG) einer gewerblichen oder touristischen Nutzung enge Grenzen, die vor einer Kaufentscheidung im Grundbuch und im Wohnungseigentumsvertrag geprüft werden müssen.

Wer kauft in Klagenfurt und warum wächst die Nachfrage?

Anders als die Seegemeinden, die stark von überregionalen Zweitwohnsitzkäufern geprägt sind, wird der Wohnungsmarkt der Stadt Klagenfurt von Menschen getragen, die hier ihren Lebensmittelpunkt haben. Nach den vorläufigen Bevölkerungszahlen des Landes Kärnten zum 1. Jänner 2026 (auf Basis der Statistik Austria) zählte Klagenfurt am Wörthersee zu Jahresbeginn 105.734 Einwohnerinnen und Einwohner – nach 101.765 bei der Registerzählung 2021 und 94.483 im Jahr 2011. Die eigene Bevölkerungsstatistik der Stadt Klagenfurt weist zum Stichtag 1. Jänner 2026 insgesamt 105.960 Hauptwohnsitze aus, was einem Jahresplus von 517 Personen (+0,49 %) entspricht. Der Anteil ausländischer Staatsangehöriger liegt bei 22,1 % (23.394 Personen), wovon mehr als die Hälfte (51,4 %) aus Staaten der Europäischen Union stammt.

Das typische Käuferprofil in der Stadt spiegelt diese Demografie wider: Es kaufen vor allem Eigennutzerinnen und Familien aus Klagenfurt selbst sowie Zuzügler aus den Oberkärntner und Unterkärntner Bezirken, dazu Eltern von Studierenden und regionale Privatanleger. Ausländische Käufer kommen überwiegend aus Deutschland und dem EU-Raum, da sie beim Immobilienerwerb österreichischen Staatsbürgern rechtlich gleichgestellt sind. Die Anbindung über den Flughafen Klagenfurt und die Nähe zum Alpe-Adria-Raum (Slowenien, Friaul) stützen den Standort zusätzlich.

Dass sich der Markt nach dem schwierigen Jahr 2024 wieder spürbar belebt hat, zeigt der Bericht von ORF Kärnten zur Immobilienbilanz 2025: Über alle Immobilienkategorien hinweg stiegen die Verbücherungen in Kärnten im Jahr 2025 um 12,3 % auf 8.354 Transaktionen mit einem Gesamtwert von 1,84 Mrd. €. Als Haupttreiber nennen die Marktanalysten die gesunkenen Kreditzinsen und das Auslaufen der strengen KIM-Verordnung am 30. Juni 2025.

Wer heute kauft oder entwickelt, sollte dennoch drei Risiken nüchtern einkalkulieren:

  • Schere zwischen Angebot und Abschluss: Während die Angebotspreise in Klagenfurt 2025 und bis Mitte 2026 stiegen, ging der tatsächlich im Grundbuch erzielte Quadratmeterpreis im gesamten Bundesland Kärnten 2025 laut RE/MAX um 3,4 % zurück. Verkäufer verlangen in den Portalen oft mehr, als am Ende beurkundet wird.
  • Geringe Marktbreite: Trotz der Erholung lagen die 2.244 verbücherten Wohnungsverkäufe in Kärnten im Jahr 2025 noch rund 17 % unter dem Zehnjahresschnitt von 2.711 Abschlüssen.
  • Wachsendes Neubauangebot: Das leichte Nachgeben der Klagenfurter Angebotspreise um 1,0 % im 3. Quartal 2026 deutet darauf hin, dass zusätzliche Fertigstellungen auf preisbewusste Käufer treffen. Wie sich diese Bewegung in das Gesamtbild einfügt, erläutern unsere Analysen über aktuelle Trends auf dem österreichischen Wohnungsmarkt.

Welche Kaufnebenkosten und Regeln gelten beim Wohnungskauf in Kärnten?

Beim Erwerb einer Eigentumswohnung in Klagenfurt fallen neben dem reinen Kaufpreis gesetzliche Steuern und Grundbuchgebühren an, die seit Mitte 2026 wieder in voller Höhe zu budgetieren sind. Ein aktueller Überblick zur Grunderwerbsteuer 2026 der Kanzlei Brandauer Rechtsanwälte fasst die geltenden Sätze zusammen:

  • Grunderwerbsteuer: 3,5 % vom Kaufpreis beim regulären entgeltlichen Erwerb außerhalb des Familienverbandes.
  • Grundbucheintragungsgebühr: 1,1 % vom Kaufpreis für die Eintragung des Eigentumsrechts.
  • Pfandrechtseintragungsgebühr: 1,2 % des Pfandbetrages, sofern der Kauf über eine im Grundbuch besicherte Hypothek finanziert wird.

Wichtig für alle, die ab dem Sommer 2026 kaufen: Die befristete Befreiung von der Eigentums- und Pfandrechtseintragungsgebühr für dringende Wohnbedürfnisse (Hauptwohnsitze bis zu einer Bemessungsgrundlage von 500.000 €) galt nur für Grundbuchanträge, die bis zum 30. Juni 2026 eingereicht wurden, und ist seither ausgelaufen. Eine Befreiung von der Grunderwerbsteuer beim ersten Eigenheim ist derzeit nicht in Kraft. Für den durchschnittlichen Klagenfurter Grundbuchpreis des Jahres 2025 von 238.184 € bedeuten allein Grunderwerbsteuer (3,5 %) und Eintragungsgebühr (1,1 %) fixe Abgaben von rund 10.956 €, noch ohne Finanzierungspfandrecht, Notar- oder Rechtsanwaltskosten für die Vertragserrichtung und Treuhandabwicklung sowie eine allfällige Maklerprovision (das Bestellerprinzip gilt in Österreich nur für Mietwohnungen). Die Verschärfungen bei sogenannten Share Deals durch das Budgetbegleitgesetz 2025 betreffen nur den Kauf von Immobiliengesellschaften und spielen für den privaten Wohnungskauf keine Rolle.

Bei der Finanzierung prüfen die österreichischen Banken auch nach dem Ende der KIM-Verordnung im Juni 2025 intern weiterhin nach ähnlichen Maßstäben – ein Eigenmittelanteil rund um 20 % und eine Schuldendienstquote von maximal 40 % des Haushaltsnettoeinkommens bleiben in der Bankpraxis die Regel. Für Eigennutzer kann ergänzend die Wohnbauförderung des Landes Kärnten in Betracht kommen.

Für internationale Interessenten regelt das Kärntner Grundverkehrsgesetz 2002 im RIS (Stand Oktober 2026) den Zugang zum Markt klar nach Staatsbürgerschaft:

  1. Bürgerinnen und Bürger der EU und des EWR: Sie sind österreichischen Staatsangehörigen vollständig gleichgestellt und benötigen für den Kauf einer Wohnung in Klagenfurt keine grundverkehrsbehördliche Genehmigung.
  2. Drittstaatsangehörige (etwa aus der Schweiz, Großbritannien oder den USA): Sie benötigen vor der Verbücherung eine Genehmigung der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde – in der Stadt Klagenfurt ist das der Magistrat, in den Landbezirken die jeweilige Bezirkshauptmannschaft. Genehmigt wird in der Regel nur ein echter Hauptwohnsitz; der Erwerb eines Freizeitwohnsitzes setzt mindestens fünf Jahre Hauptwohnsitz in Österreich sowie eine entsprechende Sonderwidmung voraus. Verstöße werden mit Geldstrafen bis zu 36.330 € geahndet und können zur Rückabwicklung im Grundbuch führen.

Wie lassen sich die Zahlen für Klagenfurt selbst prüfen?

Alle in diesem Marktbericht verwendeten Angebotspreise und Mietreihen stammen direkt aus der Datenbank von CASAFARI für Klagenfurt am Wörthersee (Location-ID 1307), wobei das Modul Location Lookup den Ortsnamen eindeutig in die zugehörige Gebietskennung auflöst. Die Plattform führt täglich Inserate von zahlreichen Immobilienportalen und Maklerwebseiten zusammen, bereinigt Dubletten, wenn dieselbe Wohnung mehrfach inseriert wird, und schließt statistische Ausreißer aus, bevor die Quartalswerte berechnet werden.

Je nachdem, mit welchem Ziel Sie auf den Klagenfurter Markt blicken, stehen Ihnen auf der Plattform unterschiedliche Werkzeuge zur Verfügung:

Klagenfurt am Wörthersee bietet im Jahr 2026 einen überschaubaren, von realem Zuzug und stabiler lokaler Beschäftigung getragenen Wohnungsmarkt, der bei 3.851,7 €/m² Angebotspreis eine bodenständige Alternative zu den hochpreisigen Seegemeinden darstellt. Wer die Entwicklung in seinem Wunschviertel laufend verfolgen oder ein konkretes Objekt durchrechnen möchte, kann jederzeit ein Konto auf platform.casafari.com anlegen und direkt in die Daten für Kärnten einsteigen.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Eigentumswohnung in Klagenfurt im Jahr 2026?

Im 3. Quartal 2026 lag der durchschnittliche Angebotspreis für Eigentumswohnungen in der Stadt Klagenfurt laut CASAFARI Area Insights bei 3.851,7 €/m², was einem Anstieg von 3,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Eine Wohnung mit 70 m² Wohnfläche wird damit im Schnitt um rund 270.000 € inseriert. Bei den tatsächlich im Grundbuch verbücherten Verkäufen des Jahres 2025 lag der Durchschnittspreis je Wohnung in Klagenfurt laut RE/MAX ImmoSpiegel bei 238.184 €, wobei Lage, Baujahr und Zustand über den Einzelfall entscheiden.

Steigen oder fallen die Immobilienpreise in Klagenfurt derzeit?

Die Angebotspreise in Klagenfurt sind seit ihrem Tief im 1. Quartal 2024 (3.350,7 €/m²) um insgesamt 15,0 % gestiegen, haben sich aber nach dem Höchststand im 2. Quartal 2026 (3.891,6 €/m²) im 3. Quartal 2026 leicht um 1,0 % abgekühlt. Im Jahresvergleich steht ein moderates Plus von 3,1 % zu Buche, womit Klagenfurt etwas langsamer wächst als der österreichische Häuserpreisindex der Statistik Austria (+5,1 % im 2. Quartal 2026). Der Markt zeigt damit einen ruhigen Aufwärtstrend mit einer aktuellen Verschnaufpause.

Lohnt sich eine Anlegerwohnung in Klagenfurt?

Auf Basis der Angebotspreise im 3. Quartal 2026 (15,9 €/m² Monatsmiete bei 3.851,7 €/m² Kaufpreis) errechnet sich in Klagenfurt eine indikative Bruttorendite von rund 5,0 %, wobei die Spanne seit 2024 je nach Quartal zwischen 4,75 % und 6,22 % lag. Diese Größe versteht sich vor Betriebskosten, Rücklage, Leerstand und Steuern. Für eine stabile Vermietbarkeit sorgen die Universität Klagenfurt, die Fachhochschule, das Klinikum und der Lakeside Park; wegen der schwankenden Mietinserate sollte jedes Einzelobjekt vorab mit Comparables geprüft werden.

Ist Klagenfurt günstiger als der Wörthersee?

Ja, der Preisabstand zwischen der Landeshauptstadt und den Seegemeinden ist beträchtlich. Während im angrenzenden Bezirk Klagenfurt-Land mit Orten wie Krumpendorf, Pörtschach und Maria Wörth 2025 laut RE/MAX ImmoSpiegel im Grundbuch durchschnittlich 5.484 €/m² gezahlt wurden, liegen die Angebotspreise in der Stadt Klagenfurt im 3. Quartal 2026 bei 3.851,7 €/m² (unterschiedliche Datenbasis). Käufer in der Stadt sparen damit deutlich beim Quadratmeterpreis, obwohl die Ostbucht des Wörthersees direkt im Klagenfurter Stadtgebiet liegt.

Welche Kaufnebenkosten fallen beim Wohnungskauf in Kärnten an?

Beim Wohnungskauf in Österreich fallen 3,5 % Grunderwerbsteuer und 1,1 % Grundbucheintragungsgebühr vom Kaufpreis sowie bei Fremdfinanzierung 1,2 % Pfandrechtseintragungsgebühr vom Hypothekarbetrag an. Hinzu kommen die Kosten für Vertragserrichtung und Treuhandabwicklung beim Notar oder Rechtsanwalt sowie gegebenenfalls die Maklerprovision. Die zeitweise gültige Gebührenbefreiung für Hauptwohnsitze ist am 30. Juni 2026 ausgelaufen, sodass seit Juli 2026 wieder sämtliche Eintragungsgebühren regulär anfallen.

Dürfen Deutsche und andere Ausländer in Klagenfurt eine Wohnung kaufen?

Staatsangehörige der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums – darunter auch Käuferinnen und Käufer aus Deutschland – sind nach dem Kärntner Grundverkehrsgesetz Österreichern gleichgestellt und benötigen keine Genehmigung. Angehörige von Drittstaaten wie der Schweiz, Großbritannien oder den USA brauchen hingegen vor der Eintragung ins Grundbuch eine Genehmigung des Magistrats Klagenfurt. Diese wird in der Regel nur für einen echten Hauptwohnsitz erteilt, während Freizeitwohnsitze für Drittstaatsangehörige strengen Beschränkungen unterliegen.